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Wahlen im Islam

Sind politische Wahlen ein Thema der Glaubensgrundlagen (‘Aqâid)

Frage:
Bezüglich der Volksabstimmungen (Referendum) und den Wahlen gibt es Punkte, durch die wir zurückhaltend gesinnt sind. Sind politische Wahlen ein Thema der religiösen Glaubensgrundsätze (‘Aqâid) oder betrifft dies lediglich die Politik?

Antwort:
Es gibt keine Tat, die nicht in Verbindung mit den Glaubensgrundlagen (‘Aqâid) eines Muslims steht. Die Glaubensgrundlagen bzw. die ‘Aqîda eines Muslims, verbieten ihm nicht alles. Jegliche Unterstützung zur Gründung oder Bestätigung eines durch Menschen gegründeten Systems, befindet sich selbstverständlich nicht außerhalb der Grenzen der Glaubensgrundlagen. Den Wahlen kann auch keine andere Bedeutung beigemessen werden. Durch Gebiete, die sich erst später entwickelten, kam es unter den Muslimen natürlicherweise zu verschiedenen Urteilen (Idschtihâd). Bezüglich dem Thema Wahlen sind ebenfalls verschiedene Urteile entstanden. Es ist nicht passend, dass wir uns gegenseitig bei Themen kritisieren, die Ergebnisse unterschiedlicher Urteile sind. So Allah will, werden wir nach unserer Absicht (Niyya) beurteilt. Den verschiedenen Urteilen (Idschtihâd) den gleichen Wert beizumessen, als wären sie ein Qur’ânvers oder eine Überlieferung (Hadîth), stellt nichts anderes dar, als Ahnungslosigkeit.

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