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Muss man einen Ehekandidaten über eigene Krankheiten aufklären?

Frage:
Ich habe jemanden kennengelernt und wir haben seit sechs Monaten versucht, uns durch telefonischen und persönlichen Kontakt besser kennenzulernen und wichtige Themen durchzusprechen. Mein Istikhâra-Gebet (Gebet mit der Bitte um das Beste) lieferte ebenfalls positive Eindrücke. Wegen der Schule möchten wir uns Zeit lassen. Seit einem Jahr halten wir schriftlichen Kontakt. Es besteht auch keine Gefahr von vorehelichem Verkehr (Zinâ). Ich leide unter einer Hormonstörung und führe zurzeit eine Lasertherapie durch. Ich weiß nicht, ob das seine Entscheidung über die Heirat beeinträchtigen würde. Muss ich ihn über mein Leiden aufklären und falls nicht, würde ich ihm dadurch sein Recht verwehren? Um ehrlich zu sein schäme ich mich sehr. Falls die Heirat doch nicht klappen sollte, würde ein fremder Mann über die Einzelheiten meines Körpers bescheid wissen. Wie muss ich vorgehen?

Antwort:
Fragen Sie Ihren Arzt über die Therapie aus. Wenn auch nur ein geringes Risiko besteht, dass die Weiblichkeit und Gebärfähigkeit beeinflusst werden kann, müssen Sie dies umgehend mitteilen. Wenn Ihr Gegenüber trotzdem eine Heirat möchte, können Sie nach vorne schauen und falls nicht, sich trennen.

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